Donnerstag, 18. August 2016

Korsika GR-20

Huhu ihr Lieben!
Die letzten zwei Wochen haben wir auf Korsika verbracht. :) Wir waren hauptsächlich von der Zivilisation abgeschieden und haben die Bergwelt Korsikas umfangreich genossen und kennengelernt.
Wir sind den GR-20 nahezu komplett gelaufen. Die einzige Etappe, die wir übersprungen und uns in den Shuttle Bus gesetzt haben, war die 4. Etappe. Der Cirque de Solitude wurde geschlossen aufgrund einiger tödlicher Unfälle und die Ausweichroute war sehr lang. Das ist zwar schade, trotzdem sind wir stolz diesen Weg gegangen zu sein.
Der GR-20 ist in 9 Nord- und 6 Südetappen unterteilt. Wie schnell man geht und ob man zwei Etappen an einem Tag läuft, kann jeder selbst entscheiden.
Wir haben insgesamt 14 Tage benötigt und sind die letzten beiden Etappen an einem Tag gelaufen. Das war ganz schön anstrengend.
Besonders die Nordetappen sind sehr alpin und es wird geklettert ohne Unterlass. Wir sind über herrliche Berge geklettert, vorbei an Ziegenherden und Almwiesen.
Es war ein wirkliches Abenteuer! :)
Besonders wichtig ist auf das Gewicht zu achten. Jedes Gramm weniger, lässt einen leichter über die Berge kommen. :)
An den Hütten kann man zwar zum Teil zu Abend essen und ein eingeschränkter Lebensmittelverkauf wird angeboten, jedoch haben wir unser Abendessen selbst mitgebracht.
Wir hatten morgens 100g Müsli, über den Tag verteilt einen Müsliriegel und einen kleinen Energy Drink und Abends 80g Nudeln. Damit sind wir sehr gut hingekommen.
Unser Tagesablauf gestaltete sich so, dass wir 5:00 aufgestanden sind, gegen 6:15 los liefen und in den Nordetappen erst gegen 18:00 oder 19:00 an der Hütte waren, später auf dem Weg zum Teil schon gegen 12:00.
Die Hütten sind sehr spärlich eingerichtet, es fehlt sogar an Toilettenpapier. :D Aber wenn man das weiß, ist das alles kein Problem.
Uns gefiel die Wanderung sehr gut! Es ist entschleunigend. Täglich ist man in der Natur, sieht die schönsten Naturschauspiele, den wunderschönen Sternenhimmel und das Leben gestaltet sich so einfach. Im Zelt zu schlafen und den Wind in den Bergen zu lauschen, ist wunderbar! Ebenso erholsam ist der Verzicht auf Internet und soziale Medien, denn mitten in den Bergen gibt es allzu oft nicht einmal Netzempfang.
Nun verbringen wir erstmal 5 Tage auf Sardinien um uns etwas zu erholen, uns an den Komfort der Zivilisation zu gewöhnen und die Strände Sardiniens zu entdecken.
Bis demnächst! :)




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