Freitag, 25. August 2017

How to survive on a budget in Iceland

Hey! 🤗

Dies soll ein kleiner Guide sein, wie Island auch für den Reisenden mit einem Budget passabel bereist werden kann.

Die meisten Reisenden wissen, dass Island ein teures Reiseland ist und sich monetarisch zwischen Oslo und Zürich einordnen lässt. Wie teuer das Leben und Reisen in Island wirklich ist, wird einem schon kurz nach der Anreise bewusst.

Da kostet der Flughafenbus in die Stadt 15€, der günstigste Müsli 4€, eine Packung Käse 18€, Wurst 15€, Nudeln gibt es für 3€, den leckeren Skyr kann man ebenfalls für 3€ kaufen und der Zeltplatz kostet ca. 17€ pro Nacht und pro Person. Das Busticket von Reykjavík nach Landmannalaugar (der Startpunkt unserer Weitwanderung) ist für ca. 100€ zu haben und ein Mietauto je nach Größe, Ausstattung und ob es ein 4x4 sein soll ca. 700€ pro Woche.

Das Gute ist, wenn man einmal in Island gereist ist, kann einen preislich nicht mehr allzu viel schockieren. 😅

Wie man trotzdem relativ günstig und lang durch Island reisen kann, möchten wir euch hier mitteilen. Dazu wird es auch noch ein Video auf unserem YouTube Kanal geben, also schaut gern einmal vorbei. (https://www.youtube.com/channel/UCEAzWijClOoVHiidNmcG_Zg)

Wir sind 4 ½ Wochen durch Island gereist, haben dabei Reykjavík erkundet, sind die Weitwanderwege Laugavegur und Fimmvörduhals gelaufen und sind zwei Wochen mit dem Mietauto einmal um die ganze Insel gefahren.

Je nachdem was ihr in Island erleben möchtet und wie lang ihr bleiben wollt, können unsere Tipps mehr oder weniger hilfreich für euch sein. Wir versuchen aus unseren Erfahrungen zu berichten. 😃

Das sind unsere Tipps:

1. Solltet ihr auf dem Campingplatz in Reykjavík übernachten, nutzt das reichhaltige Angebot aus dem "free food" Regal. Die Leute lassen Unmengen an super leckeren Lebensmitteln zurück. Wir konnten uns unglaublicherweise für unseren zwei wöchigen Roadtrip mit Lebensmitteln ausstatten, dass wir zwei Wochen lang nichts (außer Skyr) kaufen mussten! 😊

2. Ebenso verhält es sich mit Campinggaz. Checkt hier immer die Campingplätze, denn Abreisende lassen ihrs zurück.

3. Bringt euch, wenn möglich schon einige Nahrungsmittel für z.B. Wandertage von zu Hause mit. Dazu zählen z.B. Fertignudelgerichte, Müsliriegel etc.

4. Bónus ist der günstigste Supermarkt.

5. Möchtet ihr auch von Reykjavík mit dem Fernbus Richtung Landmannalaugar fahren, ist das Busunternehmen "Sterna" zu empfehlen. Sie verkaufen die günstigsten Tickets.

6. An vielen Campingplätzen, besonders im Porsmörk muss man 500 Kronen für eine heiße Dusche bezahlen. Wir empfehlen hier die berühmten Hot Pots (heiße Quellen). Die sind zumeist gratis, in freier Natur, wunderschön und warm. Auf der Seite www.hotpoticeland.com sind fast alle Hot Pots in Island aufgeführt, sogar mit GPS Koordinaten.

7. Alle nennenswerten Sehenswürdigkeiten sind in Island kostenlos zugänglich.

8. Wenn möglich, mietet euch ein Auto. Ihr werdet die Freiheit lieben und wertschätzen. Die unzähligen Reisebusse, die die typischen Sehenswürdigkeiten abfahren, inklusive 5-minütigen Fotostop sind dagegen sehr unattraktiv.
Solltet ihr euch für einen Mietwagen entscheiden, nehmt ein etwas größeres Modell, auch wenn es auf den ersten Blick teurer ist. Jedoch spart ihr somit enorm bei den Übernachtungen.
Wir haben immer einen wunderschönen Platz zum Campieren gefunden und wurden nur einmal in der Region Myvatn des Platzes verwiesen. Jedoch fanden wir schon 20km weiter einen guten Spot.

9. Ob für euch ein Campermobil eher in Frage kommt, müsst ihr selbst entscheiden. Jedoch besteht seit 2016 in Island das Gesetz, dass Campervans nur auf Campingplätzen über Nacht stehen dürfen. Für normale Autos gilt diese Regel nicht. Wir haben sehr selten Camperautos in der Natur stehen sehen. Die meisten halten sich an diese Regel, da wohl auch hohe Sanktionen drohen.
Campervan Unternehmen gibt es in Island sehr viele. Einige sind: Kuku Campers, Affordable Campers, Happy Campers, Lava Campers, Go Campers, McRent etc.

10. Trampen ist relativ schwierig in Island. Zum einen, werden die Touristenströme nach dem Golden Circle immer weniger, zum anderen stehen Tramper oft stundenlang am Straßenrand warten vergeblich auf ein Auto oder werden nicht mitgenommen.

Wir hoffen, dass diese Tipps hilfreich für eure Vorbereitungen sind und wünschen euch tolle Erlebnisse auf diesem schönen Fleckchen Erde! 🏞😊

Eure Weltenbummler 👨‍👩‍👧

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